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„Stasikomödie“ ab 19. Mai im Kino

Stasikomödie
Foto: Constantin Film
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Nach den Kinoerfolgen „Sonnenallee“ und „NVA“, präsentiert Regisseur Leander Haußmann ab 19. Mai 2022 den Abschluss seiner DDR-Trilogie im Kino. Mit der hochkarätig besetzten „Stasikomödie“ taucht Haußmann nun in die damalige Bohéme des Prenzlauer Bergs ein. Er erzählt eine charmevolle Geschichte über Gut, Böse und alles dazwischen und vor allem eine Coming-of-Age-Geschichte über die Entdeckung der Liebe. „Stasikomödie“ ist eine Erinnerung an die DDR und ein Spiegel der Gegenwart.

Im heutigen Berlin möchte Ludger Fuchs (Jörg Schüttauf), auf das Drängen seiner Freunde, seiner Frau, Kinder und Enkelkinder, Einsicht in seine Stasi-Akte erhalten. Heute ist er prominenter Romanautor, damals jedoch war er ein Held des DDR-Widerstandes. Er musste also zwangsläufig unter Beobachtung der Staatssicherheit gestanden haben. Stolz präsentiert Ludger seinen Angehörigen die dicke Stasi-Akte. Sein komplettes damaliges Leben ist darin dokumentiert und kommentiert: seine Wohnung, seine Katzen, selbst Szenen mit seiner Frau Corinna (Margarita Broich) im Ehebett.

Seine Frau Corinna findet dann auch einen zerrissenen, wieder zusammengeklebten, sehr detaillierten und intimen Brief in der Akte. Von ihr war dieser jedoch nicht. Sie will also genauer Bescheid wissen. Ludger versucht ihr Interesse abzuwenden, was jedoch hinsichtlich der detaillierten Akten eher zwecklos ist. Also packt er dieselben und entflieht dem Ehestreit.

Vor dem Haus zündet sich Ludger Fuchs in der Sonne eine Zigarette an und erinnert sich an einen jungen Mann (David Kross), der einst von der Stasi angeworben wurde, um in die Bohéme des Prenzlauer Bergs einzutauchen und sie auszukundschaften und zu zersetzen. Und daran, wie ihm als jungem Mann das Leben dort gefallen hatte: die Freiheit und die Frauen, die ihn seinen Auftrag schon bald vergessen ließen.

Für „Stasikomödie“ versammelte Leander Haußmann einen bis in die Nebenrollen prominent besetzten Cast. David Kross bzw. Jörg Schüttauf als blauäugiger Stasi-Spitzel Ludger, Antonia Bill bzw. Margarita Broich als unterschätzte Ehefrau Corinna, Deleila Piasko als Hippie-Amazone Natalie, Henry Hübchen als dauerqualmender und süffelnder Stasi-Offizier, Detlev Buck als überambitionierter Ordnungspolizist in Ost-West-Dauerschleife, Alexander Scheer als Drag-Queen und Love Interest von Barkeeper Karsten Speck, Tom Schilling als neugieriger Herr Dietrich u.v.m.

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