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AFFENTHEATER: Menschlichkeit in euphorisierendem Sound

AFFENTHEATER
Foto: AFFENTHEATER
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In einem Interview von 2019 hat die Süddeutsche Zeitung AFFENTHEATER als „die Band gegen Rassismus“ betitelt. Die Münchner Musiker*innen haben sich Zusammenhalt und Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben. Auch in der bedingten Zwangspause der letzten beiden Jahre konnte die Band Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Sie haben mit ihrem Pop-up Konzertformat „Monacorona“ bewiesen: in München geht was – und alle können mithelfen. Am 06. Mai 2022 erscheint die neue Single „Capitano“ von AFFENTHEATER.

Ihr eigentlicher Motor für das gemeinsame Musizieren ist soziales Engagement. Alles was Menschen bewegt und sie zusammenbringt, wird in Musik übersetzt. Ganz gereu dem Motto: AFFENTHEATER – Musik für Menschen. Viele der Menschen, die sie erreichen wollen, haben sie bereits erreicht. AFFENTHEATER spielten bereits Konzerte vor 5.000 Zuschauer*innen, aber auch schon auf kleinen kultigen Bühnen, wie dem Münchner Vereinsheim und als Vorband von Matthias Matuschik.

Im neuen Song und dazugehörigen Video „Capitano“ feiert die Upper-Class der Gesellschaft zu euphorisierendem Sound auf dem Oberdeck eines Kreuzfahrtdampfers eine Cocktail-Party, während im Unterdeck Lohnarbeiter*innen für ein Bleiberecht das Schiff am Laufen halten müssen. Diese himmelschreiende Ungerechtigkeit wird von der Figur des Capitano zu Mensch. Dieser schüttelt als Gastgeber viele Hände und macht zu allem eine gute Miene. Als das Schiff plötzlich sinkt, steht der große Kapitän am Schluss alleine da.

„Capitano“ ist eine Kollaboration zwischen AFFENTHEATER und dem Münchner Sänger und Autor LUX LUCET. Tobias von AFFENTHEATER und Lux lernten sich in der Musikszene kennen und waren gleichermaßen empört und erschüttert über den Untergang von riesigen Kreuzfahrtschiffen wie der Titanic und der Costa Concordia. Für die beiden stellen diese Untergänge eine Metapher für gesellschaftliche Ungerechtigkeit dar. Aus dieser Inspiration entstand dann „Capitano“ in ständigem Austausch. Das Lied beschwört die Menschlichkeit, ohne den Entwurf konkreter Feindbilder. Mit im Boot waren außerdem noch Fabian Frischmann von dicht & ergreifend und Franz Sonnauer.

Spielerisch vibriert und marischiert AFFENTHEATER durch feste Genregrenzen. Zur Einstimmung auf den Release von „Capitano“ am 06. Mai, empfiehlt es sich, sich schon mal in ältere Songs der Band, wie „Schnaps wie Liebe“ reinzuhören.

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