Ausblick auf die erste Herbstausgabe der ARTMUC

Kunstwerk auf der ARTMUC

Dörthe Bäumer „unbedingtes Warten_auf_Bewegung“

Seit dem Start 2014 lädt Kurator Raiko Schwalbe zum ersten Mal im Herbst zu der Kunstmesse ARTMUC auf die Praterinsel. Vom 19. bis 22. Oktober zeigen über 90 Einzelkünstler aus Deutschland und Europa eine bunte Mischung aus Street- und Urban Art, digitale Kunst und Fotografie sowie klassische Malerei und dreidimensionaler Kunst. Die Besucher dürfen sich zudem auf interessante Kunstprojekte und Sonderschauen freuen.

So zeigt z.B. die Galerie Wilmsen ausgewählte Werke von Günther Uecker aus seiner Schaffensphase der 1970er Jahre bis heute und Skulpturen des bereits 1990 verstorbenen Lichtkünstlers Adolf Luther. Anna Wondrak vergibt branchenunüblich altersunabhängige Arbeitsstipendien und zeigt in der Füllhalle mit dem Sonderprojektes „RambaldiResidence München“ eine beeindruckende Installation mit Skulpturen von Viviane Gernaert, die ohne finanzielle Förderung so nicht möglich gewesen wäre.

Exponat auf der ARTMUC im Oktober 2018

Viviane Gernaert „Once Upon a Time in China“ | Foto Viviane Gernaert

Zusammen mit dem Münchner Projekt whitebox.art präsentiert die ARTMUC unter dem Motto „re:ciety“ eine weitere Sonderausstellung. Unter der Leitung von Dr. Martina Taubenberger werden audiovisuelle Traumlandschaften, Software-Kunstinstallationen, Körper als Projektionsflächen für Eitelkeiten, eine Art dreidimensionaler Selfies und weitere besondere Erscheinungen und Möglichkeiten der multimedialen Kunstwelt gezeigt. Laut den Kuratoren handelt es sich bei allen Exponaten um absolute Highlights der internationalen Mulitmediakunst-Szene. Mit dabei sind Werke von von Jeroen Chuckers, Martin Reiche, Manja Ebert, Gretta Low, dem Trio Martin Mayer/Qurin Empl und Yves Peitzner sowie Martina Menegon. Im Förderprogramm „ARTMUC Gallery“ laufen die ausgestellten Werke außerhalb der ARTMUC Jury und werden von Raiko Schwalbe persönlich ausgewählt. Präsentiert werden dabei vor allem Künstler, die den aktuellen Wandel im Kunstmarkt verstehen und leben, ohne reaktionären und elitären Ansätzen zu folgen. Die Wildcard des ARTMUC Gründers erhielten diesmal die deutschen Künstlerinnen Dörthe Bäumer und Julia Schewalie sowie die Bulgarin Elica Tabakova und Mesut Artmeier aus der Türkei. Auch das Berliner Netzwerk „X-Pinky Lab“ widmet sich der Kunstförderung und unterstützt internationale Künstler. Die junge Kuratorin Isabella Sedeka und ihr Team hat bereits zahlreichen Künstler eine Ausstellungsmöglichkeit auf internationalen Messen in New York und Basel zu ermöglichen. Auf der Praterinsel werden u.a. u.a. Jeff Conefry aus New York und Trương Thành aus Hanoi ihre Werke zeigen.

Weitere Infos zur Kunstmesse unter www.artmuc.info

1 Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.