Filmfest München: Gewinnt 1×2 Freikarten

Der Film Ende Neu wird auf dem Filmfest München vorgestellt.

Foto: Filmfest München

Neues Deutsches Kino auf dem Filmfest München: Wir verlosen 1×2 Tickets

Gewinnspiel
Wir verlosen 1×2 Kinokarten für einen Film Eurer Wahl aus der Festivalreihe “Neues Deutsches Kino 2018”. Für Eure Teilnahme hinterlasst bitte einfach einen kurzen Kommentar. Viel Glück!

Gewohnt abwechslungsreich und radikal zeigt sich das Programm des 36. Filmfest München, welches vom 28. Juni bis 7. Juli 2018 stattfindet. Das wird ganz besonders in der
Festivalreihe “Neues Deutsches Kino 2018” deutlich. Wagemutige Visionen und gesellschaftlich relevante Themen geben sich die Klinke in die Hand. Ebenso treffen bekannte Gesichter auf aufstrebende Newcomer und historische Stoffe auf hochaktuelle Diskurse: polarisierend, provokativ, passioniert.

Den Anfang macht Joachim A. Langs “Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm”, der das 36. Filmfest eröffnen wird. Prominent gesetzt ist darin Brechts Zitat: „Die Widersprüche sind unsere Hoffnung“. Dem kann man – schaut man auf die Reihe Neues Deutsches Kino 2018 – getrost hinzufügen: Die Hoffnung, sie liegt auch in der Gegenläufigkeit, Vielfältigkeit, Eigenheit jeder dieser 16 Filme.Oliver Haffners Spielfilm “Wackersdorf” nimmt historische Begebenheiten zum Ausgangspunkt für die brisante Frage nach politischem Engagement: Persönlich und spannend zugleich zeigt er den Kampf gegen den Bau einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage in der oberpfälzischen Provinz in den Achtzigerjahren. In “Safari – Match Me If You Can” des Münchners Rudi Gaul geht es dagegen um die digitale Liebe. Hier wird die bayerische Landeshauptstadt dank der neuen Dating-App Safari zur Bühne für Selbstdarsteller. Arthur Schnitzlers Bühnenstück „Reigen” wird in die zeitgenössische Gegenwart katapultiert – mit äußerst amüsanten Folgen.Einen durchaus ungewöhnlichen “Liebesfilm” legen Robert Bohrer und Emma Rosa Simon vor. Darin verliebt sich ein antriebsloser Thirtysomething in eine Kriegsfotografin und durchlebt mit ihr sämtliche Höhen und Tiefen einer Beziehung. Auch wieder zu Gast in München: Jakob Lass, der 2013 mit „Love Steaks“ den Förderpreis Neues Deutsches Kino in vier Kategorien abräumte: In seinem neuen Film “So was von da”begleitet er die letzte Nacht eines Hamburger Musikclubs – mit allem was zu einer guten Abschiedsparty dazugehört. Party ist ebenso das Stichwort für Henning Gronkowskis “Yung”. Er porträtiert Berliner Jugendliche der Generation Z auf ihrem (Irr-)Weg durch die Stadt und das Leben. Natürlich geht es dabei um Hedonismus, Sexualität und Drogenkonsum.Immer wieder thematisieren die Filme in der diesjährigen Reihe Neues Deutsches Kino Geschlechterverhältnisse. So schockiert etwa Linus de Paolis Thriller “A Young Man with High Potential”, worin ein hochintelligenter, prüder Informatikstudent zu chemischen Substanzen greift, weil sein Schwarm ihn zurückweist. In Leonel Dietsches “Ende Neu” überleben dagegen nur die Männer. Der Film zeichnet eine postapokalyptische Welt, in der das Recht des Stärkeren regiert.
Ein wenig spielerischer und leichter geht es in Philipp Eichholtz‘ Komödie “Kim hat einen Penis” zu: Kim möchte ein Mann sein. Das ist allerdings nicht so leicht, wenn sich das Umfeld erst mal mit der neuen Identität anfreunden muss.In Eva Trobischs Drama redet sich die Protagonistin gerne ein: “Alles ist gut”. Sie gibt sich nach ihrer Vergewaltigung alle Mühe, die Fassade aufrechtzuerhalten – um ihren Job nicht zu gefährden. Auch in Ann-Kristin Reyels’ “Wir haben nur gespielt” hütet eine Figur ein dunkles Geheimnis: Miro und Jona kommen aus ganz unterschiedlichen Welten – und trotzdem möchten sie Freunde sein.Um ein traumatisches Ereignis geht es in Damian John Harpers “In the Middle of the River”. Der junge Gabriel kehrt in seine Heimat zurück, um seinen Großvater zu töten. Im Moment der Wahrheit wird sein Plan vereitelt und die beiden sind gezwungen, einen Tag miteinander zu verbringen. Um konfliktgeladene Familiensituationen geht es auch in Michael Kliers Kammerspiel “Idioten der Familie”. Es erzählt von einem geistig behinderten Mädchen, dessen Familie über seine Zukunft entscheiden muss. Pflegeheim oder nicht? Eine moralische Frage, die die Familie zu spalten droht. Auch in Katinka Narjes Film “Nixen” geht es um Familie: Das Band zwischen zwei Schwestern ist unzerstörbar – und dennoch müssen sie sich frei schwimmen.Zwei Dokumentarfilme sind in der Reihe Neues Deutsches Kino 2018 vertreten: Annekatrin Hendel erzählt in “Familie Brasch” eine historische, wendungs- wie konfliktreiche deutsche Familiengeschichte über drei Generationen hinweg. Ganz persönlich und subjektiv ist das filmische Selbstexperiment “Von Bienen und Blumen” von Filmfest-Wiederkehrerin Lola Randl. Es geht von der Großstadt aufs Land: Vor und hinter der Kamera erforscht Randl dort alternative Lebensentwürfe.

Auch in diesem Jahr werden die besten Nachwuchsleistungen aus der Reihe Neues Deutsches Kino mit dem renommierten Förderpreis Neues Deutsches Kino prämiert. Zudem wird bereits zum vierten Mal der “Fipresci” Preis für den besten Film in der Reihe vergeben.

Vorstellungen “Neues Deutsches Kino 2018”

Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
Freitag, 29.06.2018, 20.30 Uhr, Rio 1
Samstag, 07.07.2018, 17.30 Uhr, Rio 1

Wackersdorf
Freitag, 29.06.2018, 18.00 Uhr, Sendlinger Tor
Dienstag, 03.07.2018, 10.00 Uhr, Atelier 1
Donnerstag, 05.07.2018, 10.00 Uhr, HFF Kino 1

Safari – Match Me If You Can
Dienstag, 03.07.2018, 12.30 Uhr, Atelier 1
Mittwoch, 04.07.2018 18.00 Uhr, Sendlinger Tor
Donnerstag, 05.07.2018, 20.00 Uhr, Atelier 2
Freitag, 06.07.2018, 10.00 Uhr, HFF Kino 1

Liebesfilm
Freitag, 29.06.2018, 10.00 Uhr, Atelier 1
Samstag, 30.06.2018, 18.00 Uhr, Sendlinger Tor
Sonntag, 01.07.2018, 20.00 Uhr, HFF AudimaxX
Montag, 02.07.2018, 15.00 Uhr, HFF Kino 1

So was von da
Sonntag, 01.07.2018, 12.30 Uhr, Atelier 1
Dienstag, 03.07.2018 21.00 Uhr, Sendlinger Tor
Mittwoch, 04.07.2018, 17.30 Uhr, HFF Kino 1
Donnerstag, 05.07.2015, 22.30 Uhr, HFF AudimaxX

Yung
Samstag, 30.06.2018, 12.30 Uhr, Atelier 1
Montag, 02.07.2018, 21.00 Uhr, Sendlinger Tor
Mittwoch, 04.07.2018, 15.00 Uhr, Münchner Freiheit 1
Donnerstag, 05.07.2018, 20.30 Uhr, Rio 1

A Young Man with High Potential
Freitag, 29.06.2018, 21.00 Uhr, Sendlinger Tor
Samstag, 30.06.2018, 22.30 Uhr, HFF Kino 1
Montag, 02.07.2018, 22.00 Uhr, City 1
Freitag, 06.07.2018, 12.30 Uhr, Atelier 1

Ende Neu
Sonntag, 01.07.2018, 22.00 Uhr, City 1
Montag, 02.07.2018, 12.30 Uhr, Atelier 1
Dienstag, 03.07.2018, 15.00 Uhr, Münchner Freiheit 1
Mittwoch, 04.07.2018, 22.30 Uhr, HFF Kino 1

Kim hat einen Penis
Mittwoch, 04.07.2018, 13.00 Uhr, Atelier 2
Donnerstag, 05.07.2018, 18.00 Uhr, Sendlinger Tor
Freitag, 06.07.2018, 15.00 Uhr, Münchner Freiheit 1
Samstag, 07.07.2018, 20.00 Uhr, HFF Kino 1

Alles ist gut
Sonntag, 01.07.2018, 18.00 Uhr, Sendlinger Tor
Montag, 02.07.2018, 10.00 Uhr, Atelier 1
Dienstag, 03.07.2018, 20.30 Uhr, HFF Kino 2
Mittwoch, 04.07.2018, 22.30 Uhr, HFF AudimaxX

Wir haben nur gespielt
Samstag, 03.06.2018, 10.00 Uhr, Atelier 1
Montag, 02.07.2018, 17.00 Uhr, City 1
Dienstag, 03.07.2018, 20.00 Uhr, Atelier 2
Freitag, 06.07.2018, 15.00 Uhr, HFF Kino 1

In the Middle of the River
Freitag, 29.06.2018, 12.30 Uhr, Atelier 1
Samstag, 30.06.2018, 21.00 Uhr, Sendlinger Tor
Sonntag, 01.07.2018, 17.30 Uhr, HFF AudimaxX
Montag, 02.07.2018, 18.00 Uhr, HFF Kino 2

Nixen
Sonntag, 01.07.2018, 12.30 Uhr,HFF AudimaxX
Dienstag, 03.07.2018, 18.00 Uhr, City 1
Donnerstag, 05.07.2018, 17.30 Uhr, HFF Kino 1
Samstag, 07.07.2018, 12.30 Uhr, Atelier 1

Familie Brasch
Freitag, 29.06.2018, 17.00 Uhr, HFF AudimaxX
Sonntag, 01.07.2018, 15.00 Uhr, HFF Kino 1
Donnerstag, 05.07.2018, 10.30 Uhr, Atelier 2
Freitag, 06.07.2018, 20.00 Uhr, Atelier 2

Von Bienen und Blumen
Samstag. 30.06.2018, 20.00 Uhr, HFF AudimaxX
Dienstag, 03.07.2018, 10.00 Uhr, HFF Kino 1
Mittwoch, 04.07.2018, 17.30 Uhr, Münchner Freiheit 1
Samstag, 07.07.2018, 10.30 Uhr, Atelier 2

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