Filmfest München: Christoph Gröner neuer künstlerischer Leiter

Neue Programmleitung

Foto: Filmfest München / Bernhard Schmidt

Festivaldirektorin Diana Iljine beruft Christoph Gröner zum künstlerischen Leiter. Dies ist ein erster Schritt zur Neuausrichtung des FILMFEST MÜNCHEN bis zu seiner 40. Festivalausgabe 2022.

Wie bereits im Sommer vergangenen Jahres angekündigt, wird das Filmfest München in den kommenden Jahren wachsen und sich für die Zukunft aufstellen. Dafür hat es von seinen Gesellschaftern eine signifikante Budgeterhöhung in Aussicht gestellt bekommen. Festivaldirektorin Diana Iljine hat nun Programmer Christoph Gröner zum künstlerischen Leiter ernannt, um sie in diesem Prozess zu unterstützen und diese Entwicklung voranzutreiben.

Christoph Gröner, der seit 2008 zum Programmer-Team des Festivals gehört, seit 2012 die Reihe „Neues Deutsches Kino“ kuratiert und mit dem Bereich „Stars und Strategie“ bereits in jüngerer Vergangenheit übergreifende Aufgaben wahrnimmt, erfüllt seine bisherigen Funktionen weiter. Als künstlerischer Leiter wird er künftig in inhaltlichen Neuentwicklungen intern und extern als erster und zentraler Ansprechpartner fungieren. Er berichtet direkt an die Direktorin und ist in Abstimmung mit der Festivalleitung in inhaltlichen Belangen vertretungsberechtigt.

„Mit Christoph Gröner ernenne ich einen bewährten Mitarbeiter, der für diese Aufgabe sehr gut vorbereitet ist und das nötige Knowhow mitbringt. Nach innen übernimmt er wie bisher eine moderierende Funktion. Zugleich senden wir damit nach außen ein starkes Signal, dass wir bereit sind für zahlreiche neue Ansätze, ihre Diskussion und ihre Umsetzung. Ein wachsendes Festival braucht ein starkes Team und wird von dieser Aufgabenteilung profitieren,“ so Festivaldirektorin Diana Iljine.

„Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben. Seit dem Antritt von Diana Iljine waren neue Formen des audiovisuellen Erzählens – vom Serien Special bis zu Games – und aufsehenerregende Sonderprojekte wie die „Warholmania“ Teil des Festivals. Wir werden bisherige Specials und Einzelveranstaltungen nun noch nachhaltiger in das Festival einbauen und uns zudem für weitere neue Ansätze öffnen. Ausgangspunkt aller Überlegungen bleibt dabei das Kino als besonderer Ort. Aber im Zeitalter von Streaming, Algorithmen und Gamification wäre es fahrlässig, nicht stärker nach Querverbindungen verschiedener Kunst- und Auswertungsformen zu streben, und damit ein Fest der Begegnung, des Austauschs und der Kreativität zu gestalten,“ sagt der neue künstlerische Leiter Christoph Gröner.

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