Fabian Rauecker stellt uns die manic street parade vor

Booker und Manager Dicht und Ergreifend

Fabian Rauecker

Die manic street parade geht nach einem erfolgreichen Debüt im letzten Jahr in die zweite Runde. Wir sprachen mit Fabian Rauecker aus dem Veranstalterteam, das sich in dem Verein Zwischenprost e.V. organisiert hat, über die Programmgestaltungen sowie über eine neuen ausgefallen Veranstaltungsort.

KIB: Am 27. und 28. Oktober 2017 findet die zweite Ausgabe der manic street parade statt. Was gibt es Neues in diesem Jahr?

Fabian Rauecker: So einiges! Zuallererst natürlich die Verlängerung um einen Tag. Des Weiteren konnten wir mit der Kirche St. Anton eine außergewöhnliche Konzertlocation für den Freitag dazugewinnen, um das Musik Erleben auf dem Festival noch spezieller zu machen. Aber auch neben dem Musikalischen Teil wird es dieses Jahr durch die erstmalig stattfindende manic day parade eine hoffentlich lebhafte Diskussionsrunde zur Zukunft des Münchner Nachtlebens geben. Im Übrigen ist zur manic day parade jeder Interessierte herzlich eingeladen, der Eintritt hierzu ist frei!

KIB: Was erwartet Ihr Euch von dieser Veranstaltung?

Fabian Rauecker: Wir erhoffen uns eine Fortführung der dringend benötigten Diskussion um das Münchner Nachtleben. Wir sehen uns als ein noch kleiner Teil der Münchner Kulturlandschaft und wollen in dieser nicht einfach bequem rumsitzen, sondern mit allen Akteuren, und dazu zählen wir auch die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, im Austausch stehen. Wir wollen Missstände ansprechen dürfen und konstruktiv nach Lösungen und Zukunftsideen für die Münchner Band- und Kulturszene suchen. Wenn die für Interessierte kostenfreie manic day parade hierzu einen Teil beitragen kann, dann haben wir unser Ziel im Grunde schon erreicht.

KIB: Eine Kirche als Veranstaltungsort im Rahmen eines Clubfestivals ist natürlich außergewöhnlich. Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde St. Anton?

Fabian Rauecker: Julia Viechtl, unser 1.Vorstand im Verein, ist tatsächlich einfach mal mit dem Pfarrer der Kirche in Kontakt getreten, da wir auf der Suche nach weiteren Locations für die diesjährige manic street parade waren. Wir haben letztes Jahr gemerkt, dass selbst viele Anwohner des Schlachthofviertels nicht alle unserer Locations kannten und wollten unseren Besuchern einfach aufzeigen, wo Musik überall stattfinden kann. Die Pfarrgemeinde war von unserer Idee und von unserem Festivalkonzept dann sofort angetan und unterstützt uns, wo es nur geht, damit wir am Freitag zwei wunderbare Konzerte in der Kirche erleben dürfen.

KIB: Zwei Bands finde ich besonders interessant Acid Arab mit einem Mix aus Elektro und arabischer Musik und die Soul-Metaller Zeal & Ardor. Wie entsteht so ein innovatives Programm?

Fabian Rauecker: Im Endeffekt ist es ganz einfach. Wir haben uns schon zu Beginn unser Planungen zum Ziel gesetzt, keine Grenzen in der Programmauswahl zu setzen, sondern die spannendsten musikalischen Projekte und Bands aus Europa nach München auf unser Festival zu holen. Es muss und soll alles möglich sein. In diesem Jahr haben wir gerade durch die beiden genannten Bands das ganz gut hinbekommen.

KIB: Zum Schluss möchte ich noch gerne wissen, welche der zahlreichen Bands ist Dein persönliches Highlight 2017?

Schwierig, da im Grunde jede Band ein Highlight ist, aber wenn ich mir einen Act aussuchen muss, dann entscheide ich mich für OTZEKI aus London, die am Freitagabend im Strom spielen.

Wenn Ihr nun Lust bekommen habt das Schlachthofviertel in München im Rahmen der manic street parade zu erkunden , dann besucht doch bitte den folgenden Link. Dort findet Ihr alle wichtigen Infos sowie unser Ticket-Gewinnspiel. manic street parade

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